Dr. Robert Finke Heilpraktiker für Psychotherapie in Berlin
Dr. Robert Finke Heilpraktiker für Psychotherapie in Berlin

Therapeutischer Prozess

In der Regel suchen Menschen bei mir eine Beratung, weil Sie bemerken, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht (mehr) stimmt. Sie fühlen sich ausgelaugt, kommen beruflich und finanziell trotz vieler Bemühungen nicht auf die Beine. Sie fühlen sich traurig, erschöpft, vom Leben abgeschnitten, oft ohne recht zu wissen, warum. Sie leiden unter Ängsten, unter Minderwertigkeitsgefühlen oder Depressionen. Sie haben das Gefühl, für alles und jeden verantwortlich sein zu müssen. Sie befinden sich in einengenden familiären Situationen oder Partnerschaften; fühlen sich jedoch zu schwach, um sich daraus zu befreien. Sie leiden an Schmerzen oder körperlichen Beschwerden und vermuten, dass diese etwas mit ihrer Psyche zu tun haben.

 

Verständlicherweise sind das Situationen, aus denen man einfach nur raus will.

 

Solch hemmende Strukturen gehen zu großen Teilen auf Prägungen und oftmals traumatisierende Erfahrungen zurück, die sich bereits sehr früh abgespielt haben. Prägungen der frühen Kindheit bestimmen außerordentlich stark unsere gesamte spätere Lebenserfahrung. Das Gefühl, nicht erwünscht gewesen zu sein, traumatische Geburtserfahrungen, eine depressive Mutter oder ein unglücklicher Vater. Unterdrückte Wut der Erwachsenen, die nicht offen gezeigt wurde. Oder natürlich auch Gewalterfahrungen – all das kann in der einen oder anderen Form erlebt worden sein und wird von der kindlichen Psyche in der Regel ins Unbewusste verdrängt. Die verdrängten Erfahrungen bleiben dann in einem kindlich-hilflosen Zustand als abgespaltene Anteile bestehen. Sie machen sich – oft erst Jahre und Jahrzehnte später- als körperliche oder psychische Symptome bemerkbar und inszenieren wiederholt Situationen, die emotional an die ursprünglichen traumatisierenden Erfahrungen erinnern. Es bilden sich Kontrollstrukturen – sogenannte Überlebensanteile – mit denen wir uns mehr und mehr identifizieren, und die versuchen, die Spaltung aufrecht zu erhalten.

 

Im Laufe der Zeit bildet sich ein dicht verwobenes Netz verwirrter Emotionen, Kontrollmechanismen, aus inneren Täter- und Opferanteilen. Diese langsam zu entwirren und zuzuordnen, erfordert Mut und Geduld.

 

Die Symptome einfach "weg haben" zu wollen, stärkt in der Regel nur die Überlebensanteile, die alles dafür tun, die alten traumatisierten Gefühle nicht wieder ins Bewusstsein gelangen zu lassen. Das Ziel des therapeutischen Prozesses ist es jedoch, schrittweise die Spaltung zu überwinden.

 

Zunächst gilt es darum zu erkennen, wo wir wirklich stehen. Welche inneren Anteile existieren in uns? Wie agieren sie miteinander? Agieren sie etwas aus, das gar nicht zu uns gehört?

 

Das Erkennen der Überlebensstrategien ist ebenso notwendig wie die Stärkung gesunder Persönlichkeitsanteile.

 

Eine Aufstellung bildet das innere Drama ab. Innere Anteile lassen sich dadurch besonders effinzient aufdecken erfahren. Sie sprechen durch mich als Aufsteller direkt mit dem Klienten.

 

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